Nokias schwaches 1. Quartal 2012
IDC schätzt Lumia-Absatz auf zwei Millionen

Insgesamt 2,2 Millionen Lumia-Phones hat Nokia im ersten Quartal 2012 ausgeliefert, schätzen die Marktforscher von IDC. Dabei handelt es sich um die Anzahl an Geräten, die an Provider und Händler weitergereicht wurden, nicht um die tatsächliche Menge an Lumias, die über die Ladentheke an die Konsumenten gegangen sind. Damit hinkt Nokia den marktdominierenden Größen Apple und Samsung nach wie vor deutlich hinterher.
Der Smartphone-Markt bleibt für Nokia weiterhin eine Herausforderung. Angesichts der aktuellen IDC-Zahlen müssen sich die Finnen weiterhin anstrengen, um konkurrenzfähig zu werden. Die tatsächlichen Verkäufe liegen unter 2,2 Millionen - und das trotz der Anstrengungen seitens Nokia und US-Provider AT&T, welcher etwa das Lumia 900 zu einem Preis von 100 US-Dollar (mit Laufzeitvertrag) verkauft und zudem viel Marketing für das Smartphone betreibt, so der "New York Times"-Blog.
Im selben Zeitraum verkaufte Apple 35 Millionen iPhones. Der Vergleich ist jedoch nur teilweise angebracht, denn im Gegensatz zu den Lumia-Modellen hatte Apples Kultphone seit 2007 Zeit, sich zu etablieren. Zudem müssten Lumia-Smartphones in mehr Ländern und bei weiteren Mobilfunkanbietern ankommen, um vergleichstauglichere Zahlen abzuliefern, wird der IDC-Analyst Kevin Restivo im "New York Times"-Blog zitiert. Die nächsten zwei Quartale dürften insofern aussagekräftigere Zahlen liefern.
vom 08.06.2012