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iCloud und MobileMe weiterhin ohne Push-Funktion

Motorola gewinnt im Push-Streit gegen Apple

Apple stellt iCloud vor

Im Push-Patentstreit hat Motorola Mobility einen Sieg errungen. Apple darf die Push-Dienste in iCloud und MobileMe hierzulande weiterhin nicht einsetzen. Dem gestrigen Beschluss des Mannheimer Landgerichts zufolge verletzt der iPhone-Hersteller Motorolas Push-Patente. Das Gericht ordnete zudem die Zahlung von Schadensersatz an, schreibt das "Wall Street Journal". Wie viel Apple zahlen muss, ist bislang unklar.

Mit dem aktuellen Beschluss hat das Mannheimer Landgericht das im November erlassene Versäumnisurteil bestätigt, nachdem Apples Anwalt Ende Oktober nicht bei der eigentlichen Verhandlung erschienen war.

Deaktivieren musste Apple die Push-Dienste bereits im Februar. Damals setzte sich Motorola Mobility per einstweiliger Verfügung gegen die Kalifornier durch.

Patentstreitigkeiten mit Motorola-Beteiligung werden derzeit besonders genau beobachtet, denn der Konzern wird derzeit für 12,5 Milliarden US-Dollar von Google übernommen. Mit dem Zukauf erhofft sich der Internetriese die Stärkung seines mobilen Betriebssystems Android - vor allem durch die zusätzlichen 17.000 Schutzschriften - und damit einhergehend den Ausbau seiner Marktposition.

vom 14.04.2012
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