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16 Milliarden Euro Verlust

Messaging-Dienste vermiesen Mobilfunkanbietern die Profite

Google Talk mit Videochat-Funktion

Messaging-Dienste wie Whatsapp oder der Blackberry Messenger machen Mobilfunkanbietern das Leben schwer. Weil die Nutzer unter anderem weniger SMS verschicken, geht den Konzernen eine ganze Menge Geld abhanden. Wie die britische Beratungsgesellschaft Ovum berechnet, beläuft sich der Verlust weltweit auf 13,9 Milliarden Pfund (umgerechnet etwa 16,5 Milliarden Euro) pro Jahr.

Wenn man die anfallenden Kosten für eine SMS-Nachricht mit der entsprechenden Kommunikation über einen Messenger-Service vergleicht, wird schnell klar, warum viele Handybesitzer die zweite Variante bevorzugen würden. Es ist ersichtlich, dass kostenlose Angebote den kostenpflichtigen tendenziell vorgezogen werden.

Natürlich darf bei der Kommunikation via Facebook Chat oder Whatsapp nicht vergessen werden, dass auch diese Online-Services nicht vollkommen kostenlos nutzbar sind. Schließlich fällt hier die Gebühr für das Datenvolumen an. Es ist dennoch wahrscheinlich, dass sich die kostenlosen Messaging-Dienste künftig weiterhin durchsetzen werden. (mit Material von pte)

vom 22.02.2012
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